Quellensteuer. Richtig abgerechnet.
Für Ihre quellensteuerpflichtigen Mitarbeitenden ermitteln wir den Tarif, ziehen die Quellensteuer mit dem Lohn ab und melden sie fristgerecht dem Steueramt. Im Lohnpaket ist das inklusive.
CHF 35 pro Mitarbeitenden und Monat 5.0 auf GoogleAntwort innert 4 Stunden (Bürozeiten)
Wer ist quellensteuerpflichtig?
Quellensteuerpflichtig sind ausländische Arbeitnehmende mit Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz ohne Niederlassungsbewilligung C, ausser sie sind mit einer Person mit Schweizer Bürgerrecht oder C-Bewilligung verheiratet. Dazu kommen alle Arbeitnehmenden mit Wohnsitz im Ausland, etwa Grenzgänger oder Wochenaufenthalter, unabhängig von ihrer Nationalität.
| Status | Quellensteuer |
|---|---|
| Bewilligung BAufenthaltsbewilligung | Quellensteuerpflichtig bis zur Niederlassungsbewilligung C. |
| Bewilligung LKurzaufenthaltsbewilligung | Quellensteuerpflichtig, auch bei kurzen Einsätzen. |
| Ausweis FVorläufig Aufgenommene | Quellensteuerpflichtig bis zur Erteilung einer C-Bewilligung. |
| Ausweis NAsylsuchende | Quellensteuerpflichtig. |
| Ausweis SSchutzbedürftige | Quellensteuerpflichtig. |
| GrenzgängerWohnsitz im Ausland, Arbeit in der Schweiz | Je nach Doppelbesteuerungsabkommen: Grenzgänger aus Deutschland höchstens 4,5 % des Bruttolohns (mit Ansässigkeitsbescheinigung), aus Österreich ordentliche Quellensteuertarife. |
Was wir übernehmen
Als Teil Ihrer Lohnbuchhaltung. Für Handwerks- und Baubetriebe finden Sie mehr dazu unter Treuhand für Handwerk und Bau.
- Tarif-Ermittlung: Wir bestimmen den Tarif nach Kanton, Zivilstand, Kindern und Konfession.
- Lohnabrechnung: Die Quellensteuer wird jeden Monat direkt vom Lohn abgezogen.
- Meldung ans Amt: Wir rechnen fristgerecht und elektronisch mit der zuständigen Steuerbehörde ab und melden neue Mitarbeitende an.
- Laufende Anpassung: Ändert sich etwas, etwa durch Heirat, Geburt oder Umzug, passen wir die Abrechnung an.
- Nachträgliche ordentliche Veranlagung: Für Mitarbeitende mit Wohnsitz in der Schweiz ab CHF 120'000 Bruttolohn pro Jahr obligatorisch. Auch bei tieferem Lohn ist sie obligatorisch, wenn weitere Einkünfte, die nicht der Quellensteuer unterliegen, oder Vermögen dazukommen; ab welchem Betrag, regelt der Wohnkanton. Sonst ist sie auf Antrag bis 31. März des Folgejahres möglich. Mitarbeitende mit Wohnsitz im Ausland (z. B. Grenzgänger) können sie nur unter bestimmten Voraussetzungen beantragen, etwa wenn mindestens 90 % ihrer weltweiten Einkünfte (inkl. Ehepartner) in der Schweiz steuerbar sind. Wir beraten Sie dabei.
- Fragen Ihrer Mitarbeitenden: Wer Fragen zur Quellensteuer hat, kann sich direkt an uns wenden.
Häufige Fehler
Darauf achten wir bei jeder Abrechnung.
- Falscher Tarif (A, B, C, D, H …) angewendet
- Kirchensteuer vergessen
- Frist für die Abrechnung mit der Steuerbehörde verpasst
- Kinder oder Situation des Ehepartners falsch erfasst
Kantone
Die Tarife unterscheiden sich von Kanton zu Kanton. Unser Büro ist in Aadorf im Kanton Thurgau. Die Quellensteuer rechnen wir aber auch für Mitarbeitende in Zürich, St. Gallen und den übrigen Kantonen ab.
Im Lohnpaket inklusive.
Lohnpaket: CHF 35 pro Mitarbeitenden und Monat, Quellensteuer ohne Aufpreis. Mindestens 2 Mitarbeitende (CHF 70 im Monat), Einrichtung einmalig CHF 250.
Mehr zum LohnpaketOfferte anfordernHäufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an unter 052 558 52 77 oder schreiben Sie uns. Wir antworten innert 4 Stunden während der Bürozeiten (Mo–Fr 08:00–17:30 Uhr).
Wann endet die Quellensteuerpflicht?
Mit dem Erhalt der Niederlassungsbewilligung C, mit der Einbürgerung oder mit der Heirat mit einer Person, die das Schweizer Bürgerrecht oder die Niederlassungsbewilligung C besitzt. Ab dem Folgemonat wird keine Quellensteuer mehr abgezogen; die Person wird ordentlich veranlagt, bereits abgezogene Quellensteuern werden angerechnet. Wir behalten den Status Ihrer Mitarbeitenden laufend im Blick.
Was ist die nachträgliche ordentliche Veranlagung (NOV)?
Bei der nachträglichen ordentlichen Veranlagung (NOV) wird eine quellensteuerpflichtige Person wie eine ordentlich besteuerte Person veranlagt; die bereits abgezogene Quellensteuer wird angerechnet. Für Personen mit Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz ist die NOV obligatorisch, wenn der Bruttolohn CHF 120'000 pro Jahr erreicht oder übersteigt; sie müssen dann eine Steuererklärung einreichen. Auch bei tieferem Lohn ist sie obligatorisch, wenn die Person weitere Einkünfte hat, die nicht der Quellensteuer unterliegen, oder Vermögen besitzt; ab welchem Betrag, regelt der Wohnkanton. Trifft nichts davon zu, kann die NOV bis zum 31. März des Folgejahres beantragt werden, etwa um Einzahlungen in die Säule 3a, Einkäufe in die Pensionskasse oder höhere Berufskosten abzuziehen. Eine einmal durchgeführte NOV gilt bis zum Ende der Quellensteuerpflicht.
Können Sie Quellensteuer für mehrere Kantone abrechnen?
Ja. Wir rechnen Quellensteuer für alle Schweizer Kantone ab. Massgebend ist der Kanton, in dem die Mitarbeitenden wohnen oder Wochenaufenthalt haben; bei Grenzgängerinnen und Grenzgängern der Kanton, in dem der Arbeitgeber seinen Sitz oder seine Betriebsstätte hat.
Was passiert bei einem falschen Tarif?
Wird der Tarif nachträglich korrigiert, kann das Steueramt Geld nachfordern. Deshalb muss der Tarif von Anfang an stimmen. Darum kümmern wir uns.
Sprechen wir über die Quellensteuer Ihrer Mitarbeitenden.
Im kostenlosen Erstgespräch (30 Minuten) klären wir, welche Mitarbeitenden betroffen sind und was wir für Sie übernehmen.
Offerte lieber per E-Mail? info@mrg-treuhand.ch